Pressemitteilung vom 09.07.2009 - Dr. Sascha Raabe - Ahnungslos aber betroffen

Dr. Sascha Raabe - Ahnungslos aber betroffen Herr Dr. Sascha Raabe hat am 07.07.2009 per Pressemitteilung verlauten lassen, dass er absolutes Unverständnis für die Beweggründe der Gründung des Kreisverbandes Main-Kinzig der Piratenpartei habe. Dieses Unverständnis können die Piraten nicht nachvollziehen. Neben weiteren (sehr) betroffen klingenden Äußerungen und einigen erschreckenden Aussagen wehren sich die Piraten gegen die verleumderische und unwahre Unterstellung, dass die Piratenpartei ungehinderten Zugang zu Kinderpornographie im Netz fordere. Die Piratenpartei setzt sich für eine Löschung dieser Inhalte und das Verfolgen der Täter auf verfassungsgemäßer Basis ein und ist gegen die vom Bundesfamilienministerium präferierte technische Sperrung ebendieser Seiten. Ein Sperren und Ignorieren schützt Täter, nicht Opfer.

Ein größterer Kritikpunkt ist jedoch, dass es keinerlei krimineller Energie bedarf, die Sperre zu umgehen. Ein 27sekündiges Video auf der Videoplattform YouTube demonstriert, wie einfach dies sogar für technisch unversierte Benutzer ist. Viele Menschen sind u.a. von Berufswegen her darauf angewiesen dies zu tun. Entgegen der Aussage des MdB Raabe, ist und wird dies im Rahmen jeglicher Gesetzte legal sein und bleiben. Herr Dr. Raabe hat offensichtlich seine Hausaufgaben nicht gemacht und sich nicht informiert. Der Vorsitzende der Piratenpartei Main-Kinzig Stephan Urbach dazu: "Ich lade Herrn Dr. Raabe hiermit zum öffentlichen Nachsitzen ein. Da es noch viele andere, auch beleidigende und unwahre Punkte in der PM von Herrn Dr. Sascha Raabe gibt, möchten ich ihn dazu einladen, sich öffentlich mit der Piratenpartei auszusprechen, um gemeinsam für Freiheit, Recht und Demokratie einzustehen."